Dienstag, 30. Oktober 2012

Musik

Ein Flügel,
schwarz, glänzend.
Ein Flügel,
schwarz, spiegelnd.
Ein Flügel,
eine Seite,
ein Ton.
Ein Gedanke der Freiheit schafft.
Ein Gedanke der Freiheit ist.
Ein Flügel,
mit Rollen.
Ein Flügel,
doch er wird versenkt.
Ein Flügel,
eine Versenkung,
Leere.
Ein Gedanke der verschwindet.
Ein Gedanke der mit dem Ton
in der Leere versinkt.
Der Flügel ist von der Bühne verschwunden,
aber darunter steht er wartend,
darauf das er hochgefahren wird.
Darauf das der Gedanke erneut den Tasten entspringen darf.

Montag, 22. Oktober 2012

Kinderlachen und Wind

Auf dem Friedhof höre ich Kinderlachen.
Der Schuppen mit den Spielsachen grenzt an die Kapelle
in der seit Jahren nichts ist als Beerdigungen.
Eine einzele alte Dame bleibt vor zu vielen Gräbern sich erinnernd stehn.
Die Kinder winken ihr zu sie wendet sich ab 
aber lächelt.
Ich lausche meinen eigenen Schritten
es ist Herbst
alles ist voller Laub
für einen Moment übertönt ein Flugzeug das Rascheln
dann wieder Stille
nur Kinderlachen und Wind.
Die alte Dame ist gegangen
erschöpft vom ständigen an früher denken.
Ich schiebe völlig versunken die Blätter von einer Bank und setzte mich.
Ein Wind kommt auf
ich zittere
zwar scheint die Sonne mir Warm ins Gesicht
doch es bleibt Herbst.
Wie gern würde ich dieser Trauer entfliehen
wie gern jedoch den Moment halten.
Die Grabsteine vor mir sind neu.
Ein Mädchen läuft an mir vorbei
sie ruft ihrer Mutter zu dass die Blätter schon alle verwelkt sind.
Bald sind auch sie vorrüber.
Auch mich zieht es hier fort.
Weg von den bunten Blättern!
Weg vom Kinderlachen!
Weg von diesem Friedhof!
Weg!
Noch ein Blick zu den ewigen Lichtern
noch ein Gruß
möget ihr Frieden haben!
Dann weg
zurück auf die Straße
zurück zum Asphalt.

Halb  wahr halb meinem Kopf entschlüpft  das Gefühl  ist bis jetzt da. 
Noch ein Zitat für den letzten absatz: ....sind die Straßen gebaut aus Liebe, Dreck und Gewalt. Und hier und da und dort und wo auch immer hat irgendwo ein Problem im siebten Stock ein Zimmer und am Morgen prallt viel Gefühl auf viel Asphalt.
Hope 

Dienstag, 16. Oktober 2012

Die Schönheit hinter dem Einband

Wunderschön und unberührt,
so steht das weiße Buch
in seinem geheimen Versteck.
Leer, aber zu schön,
um es mit plumper Hand zu füllen.

Doch die Neugier, auf das
was darin stehen könnte, überwiegt.
Vorsichtig, nehmen die sanften Hände es heraus,
schlagen es auf.

Die Nase geniest den Geruch,
des leeren Papiers.

Ein Wort, ein weiteres,
es bleibt wunderschön, keine Hässlichkeit,
in den Worten, die langsam die Blätter füllen.

Aber die Schönheit gerät vergessen,
das Weiß wird nach und nach verschmutzt,
weit weg von dem sicheren Versteck.
Die sanften Hände werden unvorsichtig.

Nun liegt die Schönheit allein
in den füllenden Worten

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Präsentation hinterm Zaun

Eine Schleife, doch öffne ich sie,
kein Geschenk, keine Offenheit.
Ein angewinkeltes Bein,
Unsicherheit, 
keine Möglichkeit zu Gleichgewicht zu verhelfen.
Ein schritt nach vorne, 
doch er ist fallend,
gebückt und laut,
nur angreifend auf mich zu.
Ein lachender Mund,
doch nur als Bild auf dem Pulli,
kein Lächeln im echten Gesicht.
Eine Lehne,
gemütlich und weich,
doch die Bequemlichkeit schafft Distanz,
schafft leeren Raum zwischen Menschen.
Eine Schönheit neben der anderen, 
doch nur weil alle anderen verstoßen sind.
Die Welt dreht sich,
dreht sich weiter,
was wenn ihr schwindelig wird?

Wie es wäre wie es ist

Wenn ich, des Nachts; spazieren geh
und dann verträumt zum Himmel seh,
dann sehe ich Gerechtigkeit,
denn das zeigen mir Sterne.

Wenn sich die Buchstaben fügen,
werden wenige Worte genügen,
um jeden Gedanken zu zeigen
und kein Gefühl mehr totzuschweigen.

Wenn meine Hand in deiner liegt,
sich das kleine Kind sanft an mich schmiegt
und wenn ich dann wieder spazieren geh,
die Menschen auf der Straße seh,
dann, langsam, begreife ich,
dass wenn es so wäre wie es ist,
ein jeder die Einmaligkeit vergisst.




Es tut mir leid das ich so lang nicht gepostet habe, doch unkreative Phasen und Inspierationslosigkeit sind einfach äusserst unangenehme aber klammernde Gefährten.
Hope!

Dienstag, 18. September 2012

Es kommt, es geht,
es entsteht,
es wird schlecht, verdirbt,
es stirbt,
es ist schön, es freut,
es zerstreut.

gaaaaanz alter Kram

Es gibt Probleme,
die kann man nicht lösen.
Es gibt Träume,
die kann man nur träumen.
Es gibt Ziele,
die kann man nicht erreichen.
Doch was wäre das Leben ohne Probleme?!
Was wüssten wir ohne Fehler?!
Was wäre das Leben ohne Träume die man ewig weiter träumt?!
Was wüssten wir ohne Phantasie?!
Was wäre das Leben ohne Ziele die unerreichbar sind?!
Was wäre das Leben ohne den Streit, denn ohne ihn gäb es keine Versöhnung.
Und ohne Angst und Stress, weder Mut noch Entspannung.
Doch auf Hass kann man verzichten denn die Liebe überragt ihn.
Auf dass, das Leben lebenswert bleibe!
Hope

Als ich das schrieb war ich zwölf hatte mich mit meiner mum verkracht und hab ihr das Gedicht dann aufs Kopfkissen gelegt quasi als Versöhnung.
Jetzt kommen etwas neuere Sachen, das Nächste ist von vor einem halben Jahr.

Dein Gesicht liegt in meinen Händen,
wie kann ich dir mein Herz nur schenken.
Überall ist Trauer, überall ist Schmerz.
Wie lang noch wird es dauern, 
bis dein Herz,
darüber hinweg sehen kann.

Es ist zum Verzweifeln,
dieser ganze Schmerz,
wie kann ich dich halten,
ohne dich einzuzwengen,
oder zu bedrängen.
Du entgleitest mir, wenn du hier so liegst,
komm zurück wir haben noch eine Chance verdient,
noch sind wir nicht besiegt.

Egal wohin du gehst ich bin bei dir,
wo auch immer du grad stehst, ich vertraue dir,
bitte vertrau du nun auch mir.

Das Nächste ist Ende letzten Schuljahres im Englischunterricht entstanden, jeder kann sich wahrscheinlich denken wie die Situation war.

Says that I should relax.
Explains me that I should smile.
Tells me to dress suitably.
Warns me talking to much.
Advised me to prepare everything.
Until I forget myself.

Bei dem Nächsten Gedicht bin ich mir nicht sicher wann ich es geschrieben habe jedoch ist es noch nicht all zu lang her.

Ein weiter Fluss,
über den nie jemand herrüber muss.
Eine hohe Mauer,
vor der ich ganz alleine kauer.
Eine tiefe Schlucht,
verhindert für einjeden die Flucht.
Ein dichtes Geäst,
für mich, völlig undurchdringbar, fest.
Ein schöner Baum,
ihn ich erklimm zu schaun den Raum.
Ein großer Raum
viel platz zum leben, so frei wie dieser Baum 
auf dem ich sitzt, den Raum zu schaun.

Das wars dann erstmal mit alten Sachen, vielleicht finde ich ja beim aufräumen noch mehr.
Liebe Grütze (Grütze ist lecker!!!)
Hope

Sonntag, 16. September 2012

unendliche Träume

Ich seh den Sternen zu beim träumen
sieh die Bäume wehn im Wind
ein Blatt löst sich und fliegt gen Himmel
dort wo die Sterne sind.

Ich seh den Sternen zu beim träumen
sieh die Bäume wehn im Wind,
ein Ast beugt sich zu mir herunter
denn daran zog ein kleines Kind
es lacht, springt über meinen Weg
ich seh ihm nach bis zum Horizont
ich seh ihm nach bis es bei den Sternen ist.

Ich seh den Sternen zu beim träumen,
sieh die Bäume wehn im Wind
Ich wünsch ich wär dies kleine Kind
wünsch ich könnt so träumen.

Dienstag, 11. September 2012

Vergiss nicht!

Wenn alles von selber geht,
ist da kein Anfang und so auch kein Ende.
Wenn einem stets nur Gutes passiert,
ist die Vielseitigkeit vergessen.

Wenn Tränen nicht mehr salzig schmecken,
ist man Fertig ohne angefangen zu haben.
Wenn sie nicht mehr zu spüren sind,
ist der letzte Strich auf dem Bild vollendet.

Wenn jede Zeile gefüllt und jede Träne geweint,
wenn alles enthüllt und jeder Vers sich reimt,
dann ist es Vorbei ohne begonnen zu haben
dann hat man alles aufgegeben
und schlussendlich vergessen zu leben.



Vielen Dank für die Hilfe: http://light-up-the-shadow.blogspot.de/.....eine Freundin zu finden von der ich solch Art der Hilfe bekomme und die mich allein schon durch kluge Worte ermuntern kann ist etwas sehr  Wertvolles! DANKE!!!!       
An dieser Stelle möchte ich allen Danken die ich schon einmal erwähnt habe von meinem Mathelehrer bis zu meinem Ex-Freund... Danke euch allen egal wie unwichtig ihr euch für mein Leben fühlen mögt ihr macht mich zu der die ich bin ;) 
HOPE

Träume

Lass uns nun beide schlafen geh'n,
damit wir uns gleich im Traumland seh'n.
Denn in unseren Träumen laufen wir frei über Wiesen,
in unseren Träumen treffen wir vielleicht sogar Riesen.
Also lass uns gemeinsam durch den Wald wandeln, lauschend auf der Äste Knacksen,
 um des Nachts Hand in Hand aneinander zu wachsen.

Sonntag, 2. September 2012

Ich gehe meinen Weg,
es ist eine weite Ebene,
es ist eine kleine Höhle,
es sind Täler und Berge,
es sind Wiesen und Wälder,
das alles säumt nicht meinen Weg,
es ist mein Weg.

Ich tanze auf einem Fleck,
sehe eine weite Ebene,
sehe eine kleine Höhle,
sehe Täler und Berge,
sehe Wiesen und Wälder,
das alles kann ich nicht berühren,
ich kann es sehen.

Ich lege mich auf den Boden,
kann eine weite Ebene unter mir spüren,
kann eine kleine Höhle erfühlen,
kann Täler und Berge ertasten,
kann Wiesen und Wälder streicheln,
das alles ist bei mir und fern,
ich brauche es.


Donnerstag, 23. August 2012

Träumerin

ich bin eine Träumerin,
jeden tag mehr.
ich lebe in Freiheit,
werd niemals leer.
ich vertraue mir selbst
und einem weiten Meer.
ich bin!
das alleine zählt,
ich bin!
und bin sogar wenn ich träume,
ich bin obwohl manche Träume mich verlassen,
ich bin, weil ich glaube das die Wirklichkeit träumt!


Ja, ich glaube an die Macht von Träumen, ich verlasse mich sogar darauf und in letzter Zeit werden die Träum oft war. Hope ;*

Donnerstag, 9. August 2012

First love is such a sweet despair

If first love is always despair
isn't then love always longing?
But if love would be longing
whats about the married old ones?
Aren't they in love anymore?

I long to love,
but I need no despair!
I long not for longing!

So, now I am here,
with despair,
with longing,
with love.
But also with hate,
with lies,
with to much cold and icey mind.

I long for love,
trying to get it with lies.
Getting it, it fills my heart with despair
and the longing within would make me hatefull.
And in the end I wouldn't even notice my mind becoming cold.

I love the hole.
It's a part of me and you.

Sonntag, 5. August 2012

Seifenblasen

Sie tauchen auf
und verschwinden.
Sie würden sich
niemals binden.


Sie sind voller 
kräftiger Farben.
Sie sind durchsichtig
klar wie Glas.


Sie werden groß
und mal schwer.
Sie schweben hoch
hinaus unendlich!


Sie platzen.
Sie sterben.
Sie verlieren.
Sie können nicht ewig leben.


Sie spiegeln 
einen Regenbogen.
Sie spiegeln
vom Wind flackernde Kerzen.


Seifenblasen,
ein Spiegel, durchsichtig.
Seifenblasen,
ein Regenbogen, durchsichtig.
Seifenblasen,
ein Gegenspiel, undurchsichtig.

Mittwoch, 18. Juli 2012

leben


Alles verschiebt sich
Alles steht still
Vieles bewegt mich
Keines ich will

Freiheit von oben
Ich niemals sah
Stürme frei toben
Hindurch ich fahr

music in my soul


Haven’t got a clou
What is going on
Just don’t wanna do
Something that is wrong
Don’t know if it’s right
But I’ll sing along
Don’t wanna start a fight
But I really can’t thing of anything more peaceful than poem

to good for a title ;D

I feel like being surrounded by people
captured in lonlyness
breathing the air
which is getting less every minute
wishing to be far away
away from the people
away from lonlyness
with trees to refresh the air
without the wish to get away
I wish I could be somewhere with myself
without missing my heart or my soul
without the presure to have to accept
wile not being accepted
without anything that can hurt my
except you

I wish a wish would be more than a silly longing

Mittwoch, 11. Juli 2012

Neulich

Ich saß lächelnd in der Bahn,
er sprach mich einfach an.
Wieso ich denn so lache,
ich antwort' weil ich's gerne mache.
Gemeinsam lachten wir,
and're stiegen ein, so war'n wir vier.


Ich wusst' nicht wer sie waren,
ich wusst' nicht wer ich bin
und doch lachten wir gemeinsam,
einfach so, ohne Sinn.


So stieg ich lächelnd aus der Bahn,
da rempelte mich jemand an.
Und obwohl es nicht meine Schuld war,
sagt ich: "Es tut mir Leid, dass ich Sie nicht sah."
Der Mann sah zu mir herunter
und antwortete, plötzlich munter,:
"Es war doch gar nicht eine Schuld,
schließlich fehlte doch mir die Geduld!"


So lachte ich den ganzen Tag
und ein jeder dankte mir,
denn es tut gut angelacht zu werden.
Solch Glück wünsch ich auch dir.




Man kann zwar nicht immer lachen aber es hilft schon ab und zu ein kleines Lächeln. :)

Montag, 9. Juli 2012

vom tanzen bis zum stehen

Ein Blatt wird vom Wind ergriffen,
ein Kind jagt ihm nach.
Aus der Ferne nicht erkennbar, ob mit Lachen oder Weinen,
doch das ist auch nicht wichtig.
Es spielt überhaupt keine Rolle,
denn das Kind, tanzt wie das Blatt im Wind,
durch die Zeit.


Ein gestresster Mann im Anzug,
eilt einen Weg entlang.
Seine Kinder, sind längst keine mehr.
Jeden Tag erneut gefesselt,
mit den Fesseln eilt er durch sein Leben.
Durch die Zeit,
die er längst nicht mehr beherrscht.


Eine alte Frau
sitzt auf einer Parkbank.
Lächelt andre Menschen an,
füttert zufrieden graue Tauben.
Sie spielt gern mit ihren Enkeln,
denn die Kinder sind klüger als alle.
So bleibt sie glücklich in der Zeit stehen.

Montag, 25. Juni 2012

fliegen lernen

und wenn ich endlich wieder aufsteh
kann ich fliegen.
wenn ich endlich wieder aufsteh
hab ich Kraft.
wenn ich endlich wieder aufsteh
wird Glück mich umschließen.


und wenn ich trotzdem liegen bleibe
kann ich verkümmern.
wenn ich trotzdem liegen bleibe
hab ich Angst.
wenn ich trotzdem liegen bleibe
wird mein Körper faulen.


und wenn ich einfach nichts tu'
kann ich hoffen.
wenn ich einfach nichts tu'
hab ich dich
wenn ich einfach nichts tu'
wird die Hoffnung mich halten.


So, dass ich liegen bleiben kann ohne zu faulen
während ich vom fliegen träum.
ich sammle langsam alle Kraft in mir zusammen.
hoffend auf einen realen Traum.

Freitag, 8. Juni 2012

Fahrrad fahr'n, Leben leben

Ich setzte mich auf's Rad,
zu einfacher Gang, ich stell hoch,
21 Gänge; 21 zu leicht.
Dann Gegenwind,
21 zu schwer,
einen runter, kaum Wirkung.
Der Gegenwind eigentlich nur Fahrtwind.
Schon erschöpft?
Bin doch kaum gefahr'n.
Will wieder einen runter,
drehe aus Versehen hoch.
Keine Motivation wieder runter zu dreh'n.
Rückweg,
geht ganz leicht,
ich fahr einen Umweg,
es strengt weniger an als hin.
Schnecken auf dem Weg,
ich weiche aus so gut ich kann.
Muss wieder nach Hause,
will nicht.
Bin da.
Fahrrad weg, rein geh'n,
raus aus dem Nieselregen,
nasse Jacke aus,
in mein warmes Zimmer.
Wär' so gern weitergefahr'n.
Hätt' Notfalls geschoben
und bei den Schnecken geschlafen.

Sonntag, 3. Juni 2012

Hilfe, Hoffnung, Dankeschön!

Hilfe, die unerwartet,
gern fast schon Furcht bewirkt.
Doch Angst, in Glück ausartet,
man sich nicht selbst verbirgt
und Freiheit dadurch spürt.


Eine Hand meine ergreift,
mich sanft durchs Dunkel führt,
mich nie irgendwohin schleift.
Mich ganz,ganz tief berührt,
meine Meinung respektiert.


Mit einem fröhlich Lächeln 
um der Hilfe Willen.
Wurde mir, will ich euch
die Sehnsucht nach Hoffnung still'n.




Danke für die Hoffnung die ich unerwarteter Weiße geschenkt bekam!!!!!
Die Zeit vergeht,
ich warte.
Der Zeiger dreht.


Mein Leben eine dicke Schwarte,
in der nur steht:
Ich warte.


Immer hoff ich drauf das Wind weht,
neuen Weg, auf gleicher Karte.
Alles in mir, nach einer neuen Seite fleht.
Doch auf jeder Seite steht: Ich warte.

Mittwoch, 30. Mai 2012

be able to or want

I can not talk
without you listening
I can not sleep
without you beside me
I can not dream
without you giving me hope
I can not dance
without a partner
I can`t be happy
without your laughter.


I'm gonna do
just one thing without you
Keep breathing
for you to cease
this familiar
but peculiar
life.


I don't wanna talk


without you listening
I don't wanna sleep
without you beside me
I don't wanna dream
without you giving me hope
I don't wanna dance
without a partner
I can`t be happy
without your laughter.

I wanna do
just one thing without you
wipe the tears away
until you stay
and theres no reason to cry
if you stay until I die.

Montag, 21. Mai 2012

Wind, See und Feuer

Und wenn ich weiter geh
wird der Wind mich erfassen,
mich treiben auf die ungebendigt' See,
wo ich dann brennend untergeh'.


Treibt mich der Wind,
trägt mich die See,
jagt mich das Feuer.


Und wenn ich weiter sink
bekomm' ich schon bald Atemnot,
hab Angst das ich in der See ertrink
und dann statt zu brennen, wie ein toter Fisch stink.



Treibt mich der Wind,
trägt mich die See,
jagt mich das Feuer.

Doch dort unten auf dem Grund,
mein Utopia, mein Atlantis,
mal schwarzweiß, mal bunt,
für mich ein unfassbar wertvoller Fund.

Treibt mich der Wind,
trägt mich die See,
jagt mich das Feuer.

Und wenn ich nicht in die See sondern in den Tod sink
und wenn dann kein Weg durch meine Haare weht und mir den Atem schenkt
und wenn das Feuer mich nicht wärmt sondern frisst,

dann trägt mich der Wind,
umgibt mich die See
und berührt mich das Feuer.


Wenn man auf einem Schiff steht und einem Ende Feuer ausbricht, dann ist das zwar wieder nur eine Metapher aber sie hilft vielleicht die Metaphern dieses Gedichtes zu verstehen.

Endscheidungen

Jeder Schritt eine Schwelle
über die mich jemand tragen soll,
mit zärtlich-kräftigen Händen,
aber nur für diesen einen Schritt.


Jede Schwelle eine Endscheidung
die ich nicht alleine fällen will,
obwohl ich sonst nicht weiterkomme,
ich Endscheidungen selbst treffen lernen muss.


Jede Endscheidung ein Schritt
der mich nach vorne bringt,
den ich brauche um nicht vergangen zu sein.
Ein Schritt der mich über eine Schwelle trägt, über jede tragen würde.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Viele Menschen,
Viele Stimmen,
Viele Worte, so viele Worte!
So viel zu sagen,
so wenig wird gesagt.
Verwirrende Worte,
Missverstehen.


Viel Angst,
Viel Streit,
Viele Worte, so viele Worte!
Gute Worte, schöne Worte,
doch fehlt die Stimme
sie zu sprechen.
Ohne Worte wird die Hoffnung schwach.


Viel Arbeit
für so wenig Stimmen
die die guten Worte sagen,
es vermögen sie zu finden
und die Macht haben dies zu lehren.


Was sollen wir tun in Zeiten wo die Worte fehlen?
Wie sollen wir schaffen ohne ein Lied?
Warum sollen wir hoffen ohne ein Gedicht?




Das gab ich meiner Deutschlehrerin in der Hoffnung auf konstruktive Kritik aber alles was sie sagte war: ,,Das ist zu einem momentan sehr wichtigen Thema unter Poeten.“ Ich hoffe ihr könnt mehr liefern als sie!?!?

ein Wunsch

Nie ist das Glück auf meiner Seite,
traurig blick ich in die Weite,
sehn mich nach Gerechtigkeit.

Im bereits lodernden Feuer ein weiterer Scheit:
Ein Streit, ohne jeden Sinn,
es schmerzt tief in mir drin.

Alles läuft schief
und ich falle so tief!
Wünsch mir doch nur Gerechtigkeit!


Das habe ich geschrieben weil mich jemand um ein Gedicht bat und mir diese Zeilen als Thema gab:
-Das Leben ist ungerecht/ unfair 
-Das Glück ist nicht auf meiner Seite
-es läuft alles schief
-Ein Streit---- es war alles ein Missverständnis
Habe ich die Gefühle erfasst oder wäre es anders besser gewesen???? (ich schreibe für jeden ein Gedicht der mich darum bittet und mir ein Thema nennt das ich im entferntesten vertreten kann)

Verfallen in Faszination

Ich starre dich an,
mit großen Augen, starr ich dich an.
Du faszinierst mich,
mit allem was du tust, faszinierst du mich.
Du bist mir fremd,
mit deinen vielen Seiten, bist du mir fremd.
Ich will in dir lesen,
mit deinen unfassbar guten Gedanken, will ich in dir lesen.
Ich will mich unterhalten,
mit dir, über alles was ich kenn' und nicht kenn', will ich mich unterhalten.
Ich will dein lachen hören,
mit Freuden dich glücklich sehn, will ich dein Lachen hörn.




Für eine Person geschrieben ist es doch bei jedem lesen für jemand anderen und es freut mich denn es gibt mir Hoffnung auf die lang vermisste menschliche Vielfalt.

Samstag, 5. Mai 2012

Die sinnlose Philosophie über den Sinn des Lebens

Und schon wieder,
keiner hätte es von ihr gedacht, alle dachten sie liebt das leben, trotzdem ist sie jetzt Tod, verblutet. Sie hat sich in aller Ruhe die Pulsadern aufgeschlitzt, ohne zu schrein, mit einem Lächeln im Gesicht.
Und schon wieder;
,,Wir brauten sie doch!“, ,,Wir haben sie doch geliebt!“, ,,Sie hätte das nicht tun dürfen!“, alles in der Vergangenheit; brauchten, geliebt.
Und schon wieder; ,,Ihr Leben darf nicht umsonst gewesen sein!“, ,,Sie lebt in uns weiter!“, doch bald gibt es nur noch den alljährlichen Grabbesuch und sie wird als das traurige Erlebnis in der Jugend abgetan, es war tragisch, aber zu verkraften.
Immer wieder seh ich das immer wieder denke ich: ,,wie SINNLOS!“...... und immer wieder die Frage nach dem Sinn des Lebens. Ist es denn nicht eigentlich nur die Frage danach was wir grade Lieben und welcher Pubertärenphase wir sind? Ist es denn nicht die einfache Frage nach Sinn (unzwar nicht DEM Sinn) die uns am Leben hält?
Und schon wieder,
einige vergessen nicht, einige bleiben bei ihr, leiden Schmerzen weil sie nicht da ist. Als sie starb wahren alle betroffen, als sie starb haben alle sie geliebt, waren alle die beste Freundin, der beste Freund. Die wahren Freunde jedoch werden zur Seite gedrängt, aber ,,Hey, was soll's“, sie ist ja Tod, sie merkt es ja nicht.
Und schon wieder, 
vergessen. Wo werden wir sein?
Und schon wieder,
sie ist Tod weil sie den Sinn ihres Lebens nicht fand. Ich könnte mich jetzt darüber auslassen wie wenige einen Sinn für sich finden, oder darüber wie sinnlos Selbstmord ist nur weil man keinen Sinn findet, denn wer weiß was der Tod bringt und ob man dann einen Sinn hat. Aber, nein, denn all diese Themen sind erschöpft, ebenso wie alle anderen Themen über den Sinn des Lebens. So geht nun dieser Text zu Ende ohne ein klares Statement, aber er sollte eins haben, von daher, hier mein Statement: Selbstmord ist scheiße und dass das Leben keinen Sinn hat ist kein Grund es aufzugeben, denn der Tod hat auch keinen.












Das ist ein Poetry Slam. Es soll zumindest einer sein, denn das ist mein Poetry Slam und es ist mein erster wenn jemand nicht weiß was das ist gebt es bei youtube ein :D

Freiheit

Endlich bin ich wieder allein,
keiner redet mir in meinen Hass hinein
und wieder lüg ich
und betrüg ich,
geh darin auf wie eine Rose,
und wenn ich der Menschheit Lachen mit Krallen liebkose,
dann blühe ich,
strahl Wärme aus.
Wirke lieblich, zärtlich,
lass aber nie mein Herz herraus.