Dienstag, 3. Juni 2014

dein Lachen

lach, 
vertrau mir: lach!
fahr mir durchs Haar, erfühl mich: lach
küss mich, umgib mich: lach
dein lachen liebkost mich, 
jeder Fleck meiner Haut saugt es auf und mein Körper wölbt sich ihm entgegen.
lach, 
lieb mich: lach!

Sonntag, 25. Mai 2014

Rebellion: Faulheit

Mein erster Versuch mit Videos, sie ersparen mir das Tippen und ich kann euch mehr erklären... :)

Freitag, 2. Mai 2014

Sicher, sicher

Die Bevölkerung kann sich [...] sicher fühlen, obwohl es jedem Menschen bewusst sein sollte, dass [...] keine absolute Sicherheit [...] gegeben sein kann.

Sicher, hier, zuhause.
Sicher, hier, im leben.
Sicher, hier, in Grenzen.
Sicher nicht, in meinem Kopf. 
Denn mein Kopf ist kein Zuhause, mein Kopf durchkreuzt mein Leben
in meinem Kopf erkunde ich die Grenzen. 
Um Grenzen zu kennen über die ich gehen, die ich ignorieren die ich neu legen kann,
Sicher, hier, in meinen eigenen Grenzen, in meinem Kopf ohne deine Sicherheit.

Der Gedanke hierzu kam mir als ich sicher und warm Zuhause saß und mich trotzdem nicht sicher fühlte.

Siehst du mich?
seh ich dich?
blicke in mein Leben
fühlst du mich?
fühl ich dich!
Lächle für mein Leben
küsst du mich,
küss ich dich.
versinke ich in dir.

Gretchen Katzenberger

Gestalten war schon immer das wichtigste in ihrem leben, neu gestalten.
Keine Blumen oder Bücher oder was man sonst so gestaltet, denn sie gestaltet sich selbst.
Letztens zum Beispiel lernte sie neue Leute kennen und die zeigten ihr eine andere Sicht und sie beschloss, dass sie so sein wollte und sie gestaltete sich neu.
Und so hatte sie schon tausend Gesichter und da Übung den Meister macht, wird jedes Gesicht immer etwas besser, besser für sie und für alle anderen. 
Einmal fragte jemand sie, wer sie ist und sie stand da, und wusste nichts zu sagen.
Erst als jemand sie fragte, wer sie morgen sein wird, kann sie Antworten, denn ihr war klar, Morgen werde ich sein, was ich Heute vermisse, es spielt keine Rolle was das ist. 
Wer ich bin, kann doch keiner wissen, heute vielleicht eine Mischung aus Daniela Katzenberger und Gregor Samsa, morgen vielleicht ein bisschen Fausts Gretchen und ein bisschen Benjamin Button. 
Sie wird immer neu sein immer anders, und das wird sie sein und sie wird sagen, das bin ich morgen bin ich das auch aber dann bin ich wer anders. Und sie macht immer so weiter und gestaltet sich neu bis es nicht mehr geht, entweder, weil jemand sie hält oder weil sie fällt.

Vertraut ihr darauf, dass eure Umgebung sich nicht ändert? Das eure Freunde bleiben wie sie sind?
Oder glaubt ihr man kann sich gar nicht ändern?

Mittwoch, 23. April 2014

Einstieg

lang ists her, es hat sich einiges getan.

Ich wedle mit der Hand in der Luft um den Rauch fern zu halten,
dann ziehe ich, atme ein.
Ich drehe mich, Arme ausgestreckt um die Zeit abzuschalten,
dann renn ich, atme aus.
Atem stockt, Atem, Atem...
es dreht sich