Mittwoch, 30. Mai 2012

be able to or want

I can not talk
without you listening
I can not sleep
without you beside me
I can not dream
without you giving me hope
I can not dance
without a partner
I can`t be happy
without your laughter.


I'm gonna do
just one thing without you
Keep breathing
for you to cease
this familiar
but peculiar
life.


I don't wanna talk


without you listening
I don't wanna sleep
without you beside me
I don't wanna dream
without you giving me hope
I don't wanna dance
without a partner
I can`t be happy
without your laughter.

I wanna do
just one thing without you
wipe the tears away
until you stay
and theres no reason to cry
if you stay until I die.

Montag, 21. Mai 2012

Wind, See und Feuer

Und wenn ich weiter geh
wird der Wind mich erfassen,
mich treiben auf die ungebendigt' See,
wo ich dann brennend untergeh'.


Treibt mich der Wind,
trägt mich die See,
jagt mich das Feuer.


Und wenn ich weiter sink
bekomm' ich schon bald Atemnot,
hab Angst das ich in der See ertrink
und dann statt zu brennen, wie ein toter Fisch stink.



Treibt mich der Wind,
trägt mich die See,
jagt mich das Feuer.

Doch dort unten auf dem Grund,
mein Utopia, mein Atlantis,
mal schwarzweiß, mal bunt,
für mich ein unfassbar wertvoller Fund.

Treibt mich der Wind,
trägt mich die See,
jagt mich das Feuer.

Und wenn ich nicht in die See sondern in den Tod sink
und wenn dann kein Weg durch meine Haare weht und mir den Atem schenkt
und wenn das Feuer mich nicht wärmt sondern frisst,

dann trägt mich der Wind,
umgibt mich die See
und berührt mich das Feuer.


Wenn man auf einem Schiff steht und einem Ende Feuer ausbricht, dann ist das zwar wieder nur eine Metapher aber sie hilft vielleicht die Metaphern dieses Gedichtes zu verstehen.

Endscheidungen

Jeder Schritt eine Schwelle
über die mich jemand tragen soll,
mit zärtlich-kräftigen Händen,
aber nur für diesen einen Schritt.


Jede Schwelle eine Endscheidung
die ich nicht alleine fällen will,
obwohl ich sonst nicht weiterkomme,
ich Endscheidungen selbst treffen lernen muss.


Jede Endscheidung ein Schritt
der mich nach vorne bringt,
den ich brauche um nicht vergangen zu sein.
Ein Schritt der mich über eine Schwelle trägt, über jede tragen würde.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Viele Menschen,
Viele Stimmen,
Viele Worte, so viele Worte!
So viel zu sagen,
so wenig wird gesagt.
Verwirrende Worte,
Missverstehen.


Viel Angst,
Viel Streit,
Viele Worte, so viele Worte!
Gute Worte, schöne Worte,
doch fehlt die Stimme
sie zu sprechen.
Ohne Worte wird die Hoffnung schwach.


Viel Arbeit
für so wenig Stimmen
die die guten Worte sagen,
es vermögen sie zu finden
und die Macht haben dies zu lehren.


Was sollen wir tun in Zeiten wo die Worte fehlen?
Wie sollen wir schaffen ohne ein Lied?
Warum sollen wir hoffen ohne ein Gedicht?




Das gab ich meiner Deutschlehrerin in der Hoffnung auf konstruktive Kritik aber alles was sie sagte war: ,,Das ist zu einem momentan sehr wichtigen Thema unter Poeten.“ Ich hoffe ihr könnt mehr liefern als sie!?!?

ein Wunsch

Nie ist das Glück auf meiner Seite,
traurig blick ich in die Weite,
sehn mich nach Gerechtigkeit.

Im bereits lodernden Feuer ein weiterer Scheit:
Ein Streit, ohne jeden Sinn,
es schmerzt tief in mir drin.

Alles läuft schief
und ich falle so tief!
Wünsch mir doch nur Gerechtigkeit!


Das habe ich geschrieben weil mich jemand um ein Gedicht bat und mir diese Zeilen als Thema gab:
-Das Leben ist ungerecht/ unfair 
-Das Glück ist nicht auf meiner Seite
-es läuft alles schief
-Ein Streit---- es war alles ein Missverständnis
Habe ich die Gefühle erfasst oder wäre es anders besser gewesen???? (ich schreibe für jeden ein Gedicht der mich darum bittet und mir ein Thema nennt das ich im entferntesten vertreten kann)

Verfallen in Faszination

Ich starre dich an,
mit großen Augen, starr ich dich an.
Du faszinierst mich,
mit allem was du tust, faszinierst du mich.
Du bist mir fremd,
mit deinen vielen Seiten, bist du mir fremd.
Ich will in dir lesen,
mit deinen unfassbar guten Gedanken, will ich in dir lesen.
Ich will mich unterhalten,
mit dir, über alles was ich kenn' und nicht kenn', will ich mich unterhalten.
Ich will dein lachen hören,
mit Freuden dich glücklich sehn, will ich dein Lachen hörn.




Für eine Person geschrieben ist es doch bei jedem lesen für jemand anderen und es freut mich denn es gibt mir Hoffnung auf die lang vermisste menschliche Vielfalt.

Samstag, 5. Mai 2012

Die sinnlose Philosophie über den Sinn des Lebens

Und schon wieder,
keiner hätte es von ihr gedacht, alle dachten sie liebt das leben, trotzdem ist sie jetzt Tod, verblutet. Sie hat sich in aller Ruhe die Pulsadern aufgeschlitzt, ohne zu schrein, mit einem Lächeln im Gesicht.
Und schon wieder;
,,Wir brauten sie doch!“, ,,Wir haben sie doch geliebt!“, ,,Sie hätte das nicht tun dürfen!“, alles in der Vergangenheit; brauchten, geliebt.
Und schon wieder; ,,Ihr Leben darf nicht umsonst gewesen sein!“, ,,Sie lebt in uns weiter!“, doch bald gibt es nur noch den alljährlichen Grabbesuch und sie wird als das traurige Erlebnis in der Jugend abgetan, es war tragisch, aber zu verkraften.
Immer wieder seh ich das immer wieder denke ich: ,,wie SINNLOS!“...... und immer wieder die Frage nach dem Sinn des Lebens. Ist es denn nicht eigentlich nur die Frage danach was wir grade Lieben und welcher Pubertärenphase wir sind? Ist es denn nicht die einfache Frage nach Sinn (unzwar nicht DEM Sinn) die uns am Leben hält?
Und schon wieder,
einige vergessen nicht, einige bleiben bei ihr, leiden Schmerzen weil sie nicht da ist. Als sie starb wahren alle betroffen, als sie starb haben alle sie geliebt, waren alle die beste Freundin, der beste Freund. Die wahren Freunde jedoch werden zur Seite gedrängt, aber ,,Hey, was soll's“, sie ist ja Tod, sie merkt es ja nicht.
Und schon wieder, 
vergessen. Wo werden wir sein?
Und schon wieder,
sie ist Tod weil sie den Sinn ihres Lebens nicht fand. Ich könnte mich jetzt darüber auslassen wie wenige einen Sinn für sich finden, oder darüber wie sinnlos Selbstmord ist nur weil man keinen Sinn findet, denn wer weiß was der Tod bringt und ob man dann einen Sinn hat. Aber, nein, denn all diese Themen sind erschöpft, ebenso wie alle anderen Themen über den Sinn des Lebens. So geht nun dieser Text zu Ende ohne ein klares Statement, aber er sollte eins haben, von daher, hier mein Statement: Selbstmord ist scheiße und dass das Leben keinen Sinn hat ist kein Grund es aufzugeben, denn der Tod hat auch keinen.












Das ist ein Poetry Slam. Es soll zumindest einer sein, denn das ist mein Poetry Slam und es ist mein erster wenn jemand nicht weiß was das ist gebt es bei youtube ein :D

Freiheit

Endlich bin ich wieder allein,
keiner redet mir in meinen Hass hinein
und wieder lüg ich
und betrüg ich,
geh darin auf wie eine Rose,
und wenn ich der Menschheit Lachen mit Krallen liebkose,
dann blühe ich,
strahl Wärme aus.
Wirke lieblich, zärtlich,
lass aber nie mein Herz herraus.  

Donnerstag, 3. Mai 2012

Welches Licht?

Ein Licht steigt empor,
ganz langsam kommt es hervor.
Es steigt,
es schweigt.
Ein Licht geht unter,
werd ich müde oder munter?
Und steigt es gen Süd,
werd ich munter oder müd?
Welches ist das Licht,
das zu mir spricht:
Fürchte dich nicht.






Es ist ein Rätsel also ratet aber lasst euch gesagt sein: "Jedem das eigene Licht!"

lesen, schreiben, versinken

Ein Buch,
eine Feder,
ein leeres Pergament,
eine schwebende Melodie.


Das Buch, offen, wartend.
Die Feder, gespitzt, wartend.
Das Pergament, entrollt, wartend.
Die Melodie, vernebelt den Sinn, beginnt.


Langsam,
die Buchstaben fügen sich,
bekommen Sinn.
Das Buch tat seinen Zweck.



Die Feder, gespitzt, wartend.
Das Pergament, entrollt, wartend.
Die Melodie, vernebelt den Sinn, beginnt.

Kratzend,
die Feder die Tinte bringt,
die Striche zu Buchstaben werden.
Die Feder tat ihren Zweck.

Das Pergament, entrollt, wartend.
Die Melodie, vernebelt den Sinn, beginnt.


Raschelnd,
das Pergament saugt die Tinte auf,
macht Schriftstück aus Worten.
Das Pergament tat seinen Zweck.

Die Melodie, vernebelt den Sinn, beginnt.

Lautlos,
die Musik verklingt,
Stille, 
wartend
auf den Neubeginn.

Mittwoch, 2. Mai 2012

Welch Schmerz,
welch Heuchelei;
Gefühls verlassen, sterbend,
nur dafür geborn.


Welch Ironie,
welch Schrecken;
Mut verlorn,vergessen,
nur dafür gelitten.


Welch Schönheit,
welch Erlösung;
Hoffnung hingeben, aufgeben,
nur dafür sterben.