Freitag, 17. Juni 2016

Wie kann ich leben in einer Welt wie diesen?
Wie kann ich all den Hass ertragen?
In dem ich die Freude sehe sicher nicht, denn ich schaue ihr beim verschwinden zu.
Ich möchte Müttern helfen welche zu werden und sehe sie im glücklichsten Moment ihres Lebens, und wie er zerrinnt.
Ich weiß nicht wie ich weiter machen soll, wenn ich mein Leben lang in dieser Eifersüchtigen Welt gefangen bin.
Ich lebe gern.
Ich würde gern frei sein und frei leben.
Doch wer traut sich das schon, ich sicher nicht.
Entweder man endet hinter Gittern, in einer Zwangsjacke oder Tod.
Oder man vergisst was das war mit der Schönheit und der Gerechtigkeit, klammert sich an sein eigenes Stückchen Glück und gibt sich damit zufrieden das unsere Welt Hoffnung nicht mehr zulässt.
Wie kann ich die Kinder ihren Eltern guten Gewissens geben, wenn doch nur Hass in dieser Welt auf sie wartet. Doch wie könnte ich sie ihren Eltern vorenthalten, die doch lange Zeit die einzigen sein werden, die noch Hoffnung auf Liebe zulassen.

Ich wünschte meine Nachbarn wären netter.
Ich wünschte Polizisten wären tolerant.
Ich wünschte Kassiererinnen würde ihr Job glücklich machen.
Ich wünschte Poetry Slammer müssten nicht immer hypothetisch vom guten reden.
Ich wünschte die Religionen würden begreifen, dass wir nur gemeinsam weiter kommen.
Ich wünschte die Welt wäre endlich mal leichter zu ändern.
Ich wünschte ich säße hier und wäre zufrieden.

Also los, lasst uns zu klammern beginnen, denn mehr bleibt uns nicht, als Zufriedenheit.
Oder sollen wir sie doch aufgeben und nur dafür kämpfen, dass vielleicht irgendwann mal irgendetwas besser wird?
Da versteh ich plötzlich die ganzen bis an die Zähne bewaffneten, denn die Chance das die Welt gut wird ist so viel geringer als Ihre Zerstörung, und schlimmen Tatsachen ins Auge zu sehen ist immer noch einfacher als ewig schwindende Hoffnung.