Montag, 25. Juni 2012

fliegen lernen

und wenn ich endlich wieder aufsteh
kann ich fliegen.
wenn ich endlich wieder aufsteh
hab ich Kraft.
wenn ich endlich wieder aufsteh
wird Glück mich umschließen.


und wenn ich trotzdem liegen bleibe
kann ich verkümmern.
wenn ich trotzdem liegen bleibe
hab ich Angst.
wenn ich trotzdem liegen bleibe
wird mein Körper faulen.


und wenn ich einfach nichts tu'
kann ich hoffen.
wenn ich einfach nichts tu'
hab ich dich
wenn ich einfach nichts tu'
wird die Hoffnung mich halten.


So, dass ich liegen bleiben kann ohne zu faulen
während ich vom fliegen träum.
ich sammle langsam alle Kraft in mir zusammen.
hoffend auf einen realen Traum.

Freitag, 8. Juni 2012

Fahrrad fahr'n, Leben leben

Ich setzte mich auf's Rad,
zu einfacher Gang, ich stell hoch,
21 Gänge; 21 zu leicht.
Dann Gegenwind,
21 zu schwer,
einen runter, kaum Wirkung.
Der Gegenwind eigentlich nur Fahrtwind.
Schon erschöpft?
Bin doch kaum gefahr'n.
Will wieder einen runter,
drehe aus Versehen hoch.
Keine Motivation wieder runter zu dreh'n.
Rückweg,
geht ganz leicht,
ich fahr einen Umweg,
es strengt weniger an als hin.
Schnecken auf dem Weg,
ich weiche aus so gut ich kann.
Muss wieder nach Hause,
will nicht.
Bin da.
Fahrrad weg, rein geh'n,
raus aus dem Nieselregen,
nasse Jacke aus,
in mein warmes Zimmer.
Wär' so gern weitergefahr'n.
Hätt' Notfalls geschoben
und bei den Schnecken geschlafen.

Sonntag, 3. Juni 2012

Hilfe, Hoffnung, Dankeschön!

Hilfe, die unerwartet,
gern fast schon Furcht bewirkt.
Doch Angst, in Glück ausartet,
man sich nicht selbst verbirgt
und Freiheit dadurch spürt.


Eine Hand meine ergreift,
mich sanft durchs Dunkel führt,
mich nie irgendwohin schleift.
Mich ganz,ganz tief berührt,
meine Meinung respektiert.


Mit einem fröhlich Lächeln 
um der Hilfe Willen.
Wurde mir, will ich euch
die Sehnsucht nach Hoffnung still'n.




Danke für die Hoffnung die ich unerwarteter Weiße geschenkt bekam!!!!!
Die Zeit vergeht,
ich warte.
Der Zeiger dreht.


Mein Leben eine dicke Schwarte,
in der nur steht:
Ich warte.


Immer hoff ich drauf das Wind weht,
neuen Weg, auf gleicher Karte.
Alles in mir, nach einer neuen Seite fleht.
Doch auf jeder Seite steht: Ich warte.