langsam, ganz langsam, rinnt sie
über mein Gesicht,
schönste aller Trauer,
wie ein Liebesgedicht,
so sanft und warm,
an der Wange hinab,
über den Mund,
so rosig, süß und rund,
man sieht nicht dran Verzweiflung,
nur an ihr zeichnet sich's ab.
Rollt bis zum Kinn
und fällt herab.
langsam, ganz langsam, vertrocknet die spur,
nichts mehr zu sehn,
nur Spannung,
die nur ich bemerk
auf meiner haut ganz sacht
ein bittersüßer Nachgeschmack
und um mich rum da bleibt es Nacht.
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