Ich habe noch alte Texte von mir gefunden sie haben zum Teil einen anderen Schreibstil als meine heutigen aber sie sind schon recht ähnlich.
Das älteste kommt zu erst....
Hohe Türme,
weiße Zinnen,
keiner kann die Spitze erklimmen.
Schwarzes Tor,
riesengroß,
nirgends nur ein Stückchen Moos.
Tiefer Graben,
dunkel, beißend,
darin ein graußam Fluss, reißend.
Großer Platz,
Menschenleer,
nur am Boden, Steine, schwer.
Ein Schloss so prunkvoll wunderschön,
doch nirgents mehr die alten Lieder tön,
eisiges Schweigen, furchtbare Stille,
kalter Wind dringt in jede Rille
und doch
ist es kein verlassenes Schloss,
es leben die alten Geister ja noch
sie erzählen von uralten Schlachten,
von Siegern die zu Sklaven sie machten,
davon, wie sie lebten, wie sie starben,
wie sie tote Freunde bargen,
wie sie lachten, wie sie weinten
bis als ewige Lichter sie scheinten.
Sie tickt,
tickt immer weiter
ich lächle ihr zu
sie hört nicht auf
will sie verführen
es stört sie nicht
Sie tickt,
tickt immer weiter
ich red auf sie ein
sie hört nicht auf
argomentier bis meine Zunge lahmt
es stört sie nicht
Sie tickt,
tickt immer weiter
selbst als ich drohe
sie hört nicht auf
als ich auf die knie fall
es stört sie nicht
Sie tickt,
tickt immer weiter
ich fleh sie an
sie hört nicht auf
ich brech zusamm
es stört sie nicht
Sie tickt,
tickt immer weiter
ich schrei sie an
sie hört nicht auf
ich schlag auf sie ein
.....
das ticken verstummt
STILLE,
sie ist beruhigend, tröstend
sie ist wunderschön und doch tödlich
sie nimmt dich in den Arm, wiegt dich sanft in den Schlaf,
danach erdrückt und verschluckt sie dich.
Hätt ich doch bloß das ticken zurück
doch die Erkenntnis kommt zu spät...
Eigentlich wollt ich noch mehr schreiben aber ich hab es zeitlich nicht geschafft,
der Rest kommt dann wann anders.
Eure Hope
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