Donnerstag, 8. März 2012

ein Traum

Sie stehen links und rechts am Straßenrand,
mal verstreut, mal Hand in Hand.
Ich gehe weiter den Weg entlang,
es ist wie Pauken mit lieblichem Gesang.

Dort stehen sie wieder,
die Luft voll ungesung'ner Lieder.
Könnt stehen bleiben, zu ihnen gehn.
doch der Wind lässt meine Haare wehn.

Weiter die Straße hinab
und wieder tauchen sie auf,
stehen am Rand stören nicht meinen Lauf,
wie an Säulen geh ich vorbei,
's ist still doch ich spür den eignen Schrei.

Dort vorn, zum ersten Mal,
stehen sie, lassen mir keine Wahl,
mitten auf dem schmalen Weg.
In mir ein Gefühl sich regt
und so lauf ich, renn ich, stürtz ich
auf sie zu, nichts kann mehr halten,
mich,
die ich liebe.

Eine Mauer, nicht zu erklimmen,
keine Möglichkeit der Lage zu entrinnen.

Da steht ihr,
schon wieder kein wir,
unerreichbar stehts für mich,
lieb ich euch nich'?
ist's nicht genug?


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