Mittwoch, 18. Juli 2012

leben


Alles verschiebt sich
Alles steht still
Vieles bewegt mich
Keines ich will

Freiheit von oben
Ich niemals sah
Stürme frei toben
Hindurch ich fahr

music in my soul


Haven’t got a clou
What is going on
Just don’t wanna do
Something that is wrong
Don’t know if it’s right
But I’ll sing along
Don’t wanna start a fight
But I really can’t thing of anything more peaceful than poem

to good for a title ;D

I feel like being surrounded by people
captured in lonlyness
breathing the air
which is getting less every minute
wishing to be far away
away from the people
away from lonlyness
with trees to refresh the air
without the wish to get away
I wish I could be somewhere with myself
without missing my heart or my soul
without the presure to have to accept
wile not being accepted
without anything that can hurt my
except you

I wish a wish would be more than a silly longing

Mittwoch, 11. Juli 2012

Neulich

Ich saß lächelnd in der Bahn,
er sprach mich einfach an.
Wieso ich denn so lache,
ich antwort' weil ich's gerne mache.
Gemeinsam lachten wir,
and're stiegen ein, so war'n wir vier.


Ich wusst' nicht wer sie waren,
ich wusst' nicht wer ich bin
und doch lachten wir gemeinsam,
einfach so, ohne Sinn.


So stieg ich lächelnd aus der Bahn,
da rempelte mich jemand an.
Und obwohl es nicht meine Schuld war,
sagt ich: "Es tut mir Leid, dass ich Sie nicht sah."
Der Mann sah zu mir herunter
und antwortete, plötzlich munter,:
"Es war doch gar nicht eine Schuld,
schließlich fehlte doch mir die Geduld!"


So lachte ich den ganzen Tag
und ein jeder dankte mir,
denn es tut gut angelacht zu werden.
Solch Glück wünsch ich auch dir.




Man kann zwar nicht immer lachen aber es hilft schon ab und zu ein kleines Lächeln. :)

Montag, 9. Juli 2012

vom tanzen bis zum stehen

Ein Blatt wird vom Wind ergriffen,
ein Kind jagt ihm nach.
Aus der Ferne nicht erkennbar, ob mit Lachen oder Weinen,
doch das ist auch nicht wichtig.
Es spielt überhaupt keine Rolle,
denn das Kind, tanzt wie das Blatt im Wind,
durch die Zeit.


Ein gestresster Mann im Anzug,
eilt einen Weg entlang.
Seine Kinder, sind längst keine mehr.
Jeden Tag erneut gefesselt,
mit den Fesseln eilt er durch sein Leben.
Durch die Zeit,
die er längst nicht mehr beherrscht.


Eine alte Frau
sitzt auf einer Parkbank.
Lächelt andre Menschen an,
füttert zufrieden graue Tauben.
Sie spielt gern mit ihren Enkeln,
denn die Kinder sind klüger als alle.
So bleibt sie glücklich in der Zeit stehen.

Montag, 25. Juni 2012

fliegen lernen

und wenn ich endlich wieder aufsteh
kann ich fliegen.
wenn ich endlich wieder aufsteh
hab ich Kraft.
wenn ich endlich wieder aufsteh
wird Glück mich umschließen.


und wenn ich trotzdem liegen bleibe
kann ich verkümmern.
wenn ich trotzdem liegen bleibe
hab ich Angst.
wenn ich trotzdem liegen bleibe
wird mein Körper faulen.


und wenn ich einfach nichts tu'
kann ich hoffen.
wenn ich einfach nichts tu'
hab ich dich
wenn ich einfach nichts tu'
wird die Hoffnung mich halten.


So, dass ich liegen bleiben kann ohne zu faulen
während ich vom fliegen träum.
ich sammle langsam alle Kraft in mir zusammen.
hoffend auf einen realen Traum.

Freitag, 8. Juni 2012

Fahrrad fahr'n, Leben leben

Ich setzte mich auf's Rad,
zu einfacher Gang, ich stell hoch,
21 Gänge; 21 zu leicht.
Dann Gegenwind,
21 zu schwer,
einen runter, kaum Wirkung.
Der Gegenwind eigentlich nur Fahrtwind.
Schon erschöpft?
Bin doch kaum gefahr'n.
Will wieder einen runter,
drehe aus Versehen hoch.
Keine Motivation wieder runter zu dreh'n.
Rückweg,
geht ganz leicht,
ich fahr einen Umweg,
es strengt weniger an als hin.
Schnecken auf dem Weg,
ich weiche aus so gut ich kann.
Muss wieder nach Hause,
will nicht.
Bin da.
Fahrrad weg, rein geh'n,
raus aus dem Nieselregen,
nasse Jacke aus,
in mein warmes Zimmer.
Wär' so gern weitergefahr'n.
Hätt' Notfalls geschoben
und bei den Schnecken geschlafen.

Sonntag, 3. Juni 2012

Hilfe, Hoffnung, Dankeschön!

Hilfe, die unerwartet,
gern fast schon Furcht bewirkt.
Doch Angst, in Glück ausartet,
man sich nicht selbst verbirgt
und Freiheit dadurch spürt.


Eine Hand meine ergreift,
mich sanft durchs Dunkel führt,
mich nie irgendwohin schleift.
Mich ganz,ganz tief berührt,
meine Meinung respektiert.


Mit einem fröhlich Lächeln 
um der Hilfe Willen.
Wurde mir, will ich euch
die Sehnsucht nach Hoffnung still'n.




Danke für die Hoffnung die ich unerwarteter Weiße geschenkt bekam!!!!!
Die Zeit vergeht,
ich warte.
Der Zeiger dreht.


Mein Leben eine dicke Schwarte,
in der nur steht:
Ich warte.


Immer hoff ich drauf das Wind weht,
neuen Weg, auf gleicher Karte.
Alles in mir, nach einer neuen Seite fleht.
Doch auf jeder Seite steht: Ich warte.

Mittwoch, 30. Mai 2012

be able to or want

I can not talk
without you listening
I can not sleep
without you beside me
I can not dream
without you giving me hope
I can not dance
without a partner
I can`t be happy
without your laughter.


I'm gonna do
just one thing without you
Keep breathing
for you to cease
this familiar
but peculiar
life.


I don't wanna talk


without you listening
I don't wanna sleep
without you beside me
I don't wanna dream
without you giving me hope
I don't wanna dance
without a partner
I can`t be happy
without your laughter.

I wanna do
just one thing without you
wipe the tears away
until you stay
and theres no reason to cry
if you stay until I die.

Montag, 21. Mai 2012

Wind, See und Feuer

Und wenn ich weiter geh
wird der Wind mich erfassen,
mich treiben auf die ungebendigt' See,
wo ich dann brennend untergeh'.


Treibt mich der Wind,
trägt mich die See,
jagt mich das Feuer.


Und wenn ich weiter sink
bekomm' ich schon bald Atemnot,
hab Angst das ich in der See ertrink
und dann statt zu brennen, wie ein toter Fisch stink.



Treibt mich der Wind,
trägt mich die See,
jagt mich das Feuer.

Doch dort unten auf dem Grund,
mein Utopia, mein Atlantis,
mal schwarzweiß, mal bunt,
für mich ein unfassbar wertvoller Fund.

Treibt mich der Wind,
trägt mich die See,
jagt mich das Feuer.

Und wenn ich nicht in die See sondern in den Tod sink
und wenn dann kein Weg durch meine Haare weht und mir den Atem schenkt
und wenn das Feuer mich nicht wärmt sondern frisst,

dann trägt mich der Wind,
umgibt mich die See
und berührt mich das Feuer.


Wenn man auf einem Schiff steht und einem Ende Feuer ausbricht, dann ist das zwar wieder nur eine Metapher aber sie hilft vielleicht die Metaphern dieses Gedichtes zu verstehen.

Endscheidungen

Jeder Schritt eine Schwelle
über die mich jemand tragen soll,
mit zärtlich-kräftigen Händen,
aber nur für diesen einen Schritt.


Jede Schwelle eine Endscheidung
die ich nicht alleine fällen will,
obwohl ich sonst nicht weiterkomme,
ich Endscheidungen selbst treffen lernen muss.


Jede Endscheidung ein Schritt
der mich nach vorne bringt,
den ich brauche um nicht vergangen zu sein.
Ein Schritt der mich über eine Schwelle trägt, über jede tragen würde.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Viele Menschen,
Viele Stimmen,
Viele Worte, so viele Worte!
So viel zu sagen,
so wenig wird gesagt.
Verwirrende Worte,
Missverstehen.


Viel Angst,
Viel Streit,
Viele Worte, so viele Worte!
Gute Worte, schöne Worte,
doch fehlt die Stimme
sie zu sprechen.
Ohne Worte wird die Hoffnung schwach.


Viel Arbeit
für so wenig Stimmen
die die guten Worte sagen,
es vermögen sie zu finden
und die Macht haben dies zu lehren.


Was sollen wir tun in Zeiten wo die Worte fehlen?
Wie sollen wir schaffen ohne ein Lied?
Warum sollen wir hoffen ohne ein Gedicht?




Das gab ich meiner Deutschlehrerin in der Hoffnung auf konstruktive Kritik aber alles was sie sagte war: ,,Das ist zu einem momentan sehr wichtigen Thema unter Poeten.“ Ich hoffe ihr könnt mehr liefern als sie!?!?

ein Wunsch

Nie ist das Glück auf meiner Seite,
traurig blick ich in die Weite,
sehn mich nach Gerechtigkeit.

Im bereits lodernden Feuer ein weiterer Scheit:
Ein Streit, ohne jeden Sinn,
es schmerzt tief in mir drin.

Alles läuft schief
und ich falle so tief!
Wünsch mir doch nur Gerechtigkeit!


Das habe ich geschrieben weil mich jemand um ein Gedicht bat und mir diese Zeilen als Thema gab:
-Das Leben ist ungerecht/ unfair 
-Das Glück ist nicht auf meiner Seite
-es läuft alles schief
-Ein Streit---- es war alles ein Missverständnis
Habe ich die Gefühle erfasst oder wäre es anders besser gewesen???? (ich schreibe für jeden ein Gedicht der mich darum bittet und mir ein Thema nennt das ich im entferntesten vertreten kann)

Verfallen in Faszination

Ich starre dich an,
mit großen Augen, starr ich dich an.
Du faszinierst mich,
mit allem was du tust, faszinierst du mich.
Du bist mir fremd,
mit deinen vielen Seiten, bist du mir fremd.
Ich will in dir lesen,
mit deinen unfassbar guten Gedanken, will ich in dir lesen.
Ich will mich unterhalten,
mit dir, über alles was ich kenn' und nicht kenn', will ich mich unterhalten.
Ich will dein lachen hören,
mit Freuden dich glücklich sehn, will ich dein Lachen hörn.




Für eine Person geschrieben ist es doch bei jedem lesen für jemand anderen und es freut mich denn es gibt mir Hoffnung auf die lang vermisste menschliche Vielfalt.